Wer heute Dias und Negative digitalisieren will, der denkt sofort an Scannen. Mit Filmscannern wird das Bildmaterial schrittweise abgetastet und die Bildinformation durch einen fotoelektronischen Wandler in Spannungswerte umgesetzt, das dauert ca. 1 Minute. Weil die hoch auflösende Abtastung auch den kleinsten Kratzer auf dem Filmmaterial stark überzeichnet abbildet, kostet es weitere 1,5 Minuten diesen Makel zu beseitigen. Das ist noch nicht alles, auch das Filmkorn wird vom Scanner überdeutlich wiedergegeben und muss mit Software geglättet werden, das verlangt weitere 30 Sekunden. Ein hochwertiger Scan dauert also mindestens 3 Minuten. Die Digitalisierungsanlage der Firma fotofab arbeitet bei gleicher Qualität 20 Mal schneller, Dias und Negative werden abfotografiert. Ein herkömmlicher Diaprojektor wird als Bildtransport- und Positionierungssystem verwendet. Die Optik des Projektors ist so modifiziert, dass der Film mit diffusem Licht gleichmäßig ausgeleuchtet wird. Das hat nebenbei den Effekt, dass Kratzer und Filmkorn nicht mehr überzeichnet werden. Mit einem hochwertigen Makroobjektiv, schaut eine Vollformatsensor-Digitalkamera von vorne in die Projektoroptik. Der Vollformatsensor garantiert eine formatfüllende Abbildung und durch hohen Pixeldurchmesser, optimale Bildqualität. Dazu gehört noch eine automatische Bildauslösesteuerung, immer wenn ein Dia positioniert ist erhält die Kamera das Startsignal. Diese hohe Geschwindigkeit beim Digitalisieren von Dias und Negativen schlägt sich natürlich auch Preis nieder und kann mit einem Scanner nicht unterboten werden. Fairer weise soll erwähnt werden, dass Negative natürlich im Diarahmen angeliefert werden müssen und die Bilddatei mittels Software in ein Positiv umgewandelt werden muss. Da Farbnegative bräunlich eingefärbt sind, ist im Positiv auch noch eine Farbkorrektur notwendig. Preiswerte Software gibt es dafür aber genügend und die ganze Prozedur ist mit 3 Klicks erledigt.
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