Holz ist ein lebendes Material, was sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Zuweilen fallen nicht nur Späne, es dringen auch ganze Splitter mal im Arbeitseifer in die ungeschützte Hand ein. Gerade Arbeitshandschuhe sind darum in der Holzbranche, bei Arbeiten in der Baumpflege oder bei Tätigkeiten in holzverarbeitenden Betrieben ein zuverlässiges Hilfsmittel, auf das nicht verzichtet werden kann. Kein Handwerker, Gärtner oder Holzarbeiter verzichtet auf seine Schutzhandschuhe beim Umgang mit Werkzeugen. Rohes Holz im Verarbeitungsprozess ist durch die Feuchte manchmal wie ein Igel, da sich die Fasern aufrichten – besser man fasst es nicht ohne die Schutzhandschuhe an, das wissen schon kleine Kinder, die beim ersten forschen Griff an ein Holzbrett mit einem Splitter in der Hand aufschreien. Ein funktioneller Handschuh sitzt wie eine feste zweite Haut und lässt trotz der immensen Schutzfunktion noch ein gewisses Maß an Tastgefühl zu. Er lässt sich ohne Probleme an- und ausziehen und liegt trotzdem so gut an, dass er nicht wie ein Fremdkörper empfunden wird. In den meisten Fällen sind Arbeitshandschuhe für die Holzbearbeitung aus festem Leder oder eine Leder-Baumwoll-Kombination gearbeitet. Aber auch aus festem Latex sind Handschuhe mit Strickbund erhältlich, die eine optimale Griffigkeit beim Umgang mit Holz versprechen. Vor allem im Garten- und Landschaftsbau findet man Vollleder-Textilkombinationen, die das Eindringen von Holz und Schmutz bestmöglich verhindert. Durch Handschuhe kann man das Eindringen von kleinen Splittern, die sich mit einer Pinzette oft nur sehr mühselig entfernen lassen, verhindern. Auch werden schmerzende Blasen und Fingern und Handflächen sowie Schnittwunden vermieden. In vielen der heutigen Haushalte sind Schutzhandschuhe heute kaum noch wegzudenken. Aus gutem Grund haben sie auch nicht selten einen Platz neben dem Kamin. Umweltfreundliches Holz wird als Heizmittel immer beliebter und nicht jede Hand, die nach dem Holzscheit für das schnelle Nachlegen im Wohnbereich greift, ist mit einer ausreichend schützenden Hornhaut ausgestattet. Auch wird das Holz für den heimischen Kamin sehr oft selbst aus dem angrenzenden Forst geholt und vor Ort auf ofengroße Stücke zugeschnitten. Dabei sind Arbeitshandschuhe natürlich auch von großem Nutzen, da sie die Vibrationen der Säge dämpfen. Im Winter empfehlen sich Handschuhe mit einem zusätzlichen wärmenden Innenfutter, längere Handschuhe bieten einen guten Puls- und Knöchelschutz.
Name: Bernhard Heß
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