Jeder Traumsommer lässt bei vielen Gartenbesitzern aufs neue den Wunsch wach werden, eine Bademöglichkeit sein eigen zu nennen. Bisher war ein in kühlem türkis gekachelter Swimmingpool, eingefasst von breiten gepflasterten Flächen der Inbegriff dieses Traumes. Jedoch benötig so ein Pool nicht nur Platz, sondern auch eine ganze Menge Technik, damit das Badevergnügen ungetrübt bleibt. Spätestens im Winter liegt so ein Pool dann recht trostlos da und selten ist genug Platz im Garten, um ihn vielleicht mit ein paar immergrünen zu kaschieren. Eine populäre Alternative dazu bildet ein Badeteich. Mit so einem Schwimmteich hat man nicht nur eine Möglichkeit, sich bei hohen Temperaturen zu erfrischen, sondern die ganze Anlage ist dafür gedacht, sich das ganze Jahr über in den Garten zu integrieren. Liegt der Pool ein wenig isoliert, um nicht zuviel Laub und Dreck im Wasser zu haben, so können beim Badeteich die Gartenpflanzen teilweise bis in die Uferzone gepflanzt werden. Das Ufer selbst kann durch Sumpfpflanzen, Steine und andere Materialien bis auf einen Einstiegsbereich natürlichen Gewässern nachempfunden werden. Bei passender Größe und richtiger Pflege kommt der ohne technische Hilfsmittel aus und vor allem chemische Zusätze können außen vor gelassen werden. Spezielle Wasserpflanzen und Bakterien, die sich übernehmen diese Aufgaben in einer flacheren Zone des Teiches. Dieser Bereich kommt vor allem auch der Tierwelt im Garten zu Gute. So hat der Gartenfreund nicht nur sein Badevergnügen, sondern der Badeteich ermöglicht es ihm auch, in diesem Regenerationsbereich das Leben und Treiben eines Biotops zu beobachten. In einem Schwimmteich kommen also nicht nur mehrere Nutzungsmöglichkeiten zusammen, er ist auch noch ökologisch verträglicher und spart auf Dauer die Kosten von Technik und chemischen Zusätzen. Dafür möchte er aber regelmäßig und sinnvoll gepflegt werden, was einem rechten Gartenfreund sicher nicht unangenehm ist.
Name: Dagobert Wiedamann
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