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Bei Edelsteine handelt sich eben um „edle Steine“, weil sie sich durch ihre besondere Schönheit und Seltenheit, aber auch durch ihre relativ harte Konsistenz von anderen Steinen unterscheiden. In vielen Kulturen dienen sie immer noch als Zahlungsmittel oder als Statussymbole und Schmuck und betonen den sozialen Rang und den Reichtum des Trägers. Der Name des hauptsächlich in Brasilien vorkommenden Topas leitet sich von dem einer Insel im Roten Meer ab, welche im Altertum Topazos hiess. Auf ihr wollten schiffbrüchige Piraten einen wunderschönen Topas entdeckt haben, doch waren sie wahrscheinlich dem Irrtum aufgesessen, dass sie den, dem Topas optisch sehr ähnlichen und lange mit ihm verwechselten, Olivin in den Händen hielten, der auf dieser Insel recht häufig vorkommt. Eine andere Erklärung der Namensgebung findet sich in der Sprache der Veden, in der das Wort "Topas" Leuchten oder Feuer bedeutet. Weitere Fundorte sind unter anderem Myanmar, Pakistan und Japan. Der Topas kommt in den unterschiedlichsten Farben vor, vor allem aber in gelbbraun, blau, violett oder aber auch farblos, wobei der rötlich-orangene Topas der wertvollste ist. Ihm werden heilende Kräfte, vor allem in Bezug auf die Sexualität, nachgesagt; er soll sterile Frauen wieder glücklich und fruchtbar machen, während, dem Mythos nach, Männer durch ihn schöner und intelligenter werden. Nebenbei soll er blutstillend, appetitanregend und kühlend wirken und vor allem Zorn, Traurigkeit und nächtliche Furcht vertreiben. Der größte jemals gefundene Topaskristall wiegt 271 Kilogramm, der schwerste geschliffene blaue Topas wiegt 4,2 Kilogramm. Dadurch, dass der Topas eher selten zu finden ist sind seine Preise verhältnissmäßig hoch.
Name: Jafeth Mariani E-Mail: info@jafeth.de
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