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Das 1931 in Stuttgart von Ferdinand Porsche gegründete Unternehmen stellt Sportwagen her und vertreibt sie weltweit. Porsche verdient an jedem seine Garagen verlassenden Modell im Schnitt etwa 20.000 Euro, was dieses Unternehmen zum profitabelsten Automobilhersteller der Welt macht. Weit abgeschlagen auf Platz 2 folgt BMW, die etwa 2500 Euro Gewinn pro Fahrzeug erwirtschaften. Die Porsche AG, deren stimmberechtigte Aktien sich im Besitz der Familien Porsche und Piech befinden, konnte ihren Gewinn von etwa 800 Mio. Euro seit 2002 auf 2006 fast verdreifachen, was in Anbetracht der Tatsache, dass der Verkauf von 54000 auf 96000 Autos angestiegen ist, nicht verwunderlich ist. Als Miteigentümer von Volkswagen mit einem Anteil von 30 Prozent stehen heute also immer mehr Autos, an denen Porsche mit verdient, in den Fertiggaragen der Kunden, was nicht immer so war. Denn der Stuttgarter Automobilhersteller schaffte es zwar, sich viele Jahre mit relativ niedriger Produktion am Markt zu behaupten, geriet jedoch gegen 1990 mit einem Verlust von 240 Mio. DM, entstanden durch den schwachen Dollar-Kurs, in arge Schwierigkeiten. Erst Mitte der Neunziger Jahre schafften es die Verantwortlichen, Porsche wieder in die Gewinnzone zu führen und zum größten Steuerzahler Stuttgarts zu machen. Weltweite Anerkennung erfuhr Porsche nicht nur durch die Sportwagen für Privatkunden, sondern auch durch Engagements bei dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans und Auftritten in der Formel 1 als Motorenhersteller für McLaren unter dem Label TAG. Die Porsche Engineering Group, eine hundertprozentige Tochter der Porsche AG, führt Entwicklungsarbeiten für fremde Unternehmen wie Opel, Seat oder Yamaha durch. Sie berät die Kunden vor allem in Motorenfragen. Doch nicht nur die Qualität der Motoren überzeugt die Kunden davon, sich einen Porsche in die Fertiggarage zu stellen, sondern auch die Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit der Modelle, die anders als die des roten Konkurrenten aus dem italienischen Maranello weit weniger aggressiv designed sind. Für nicht wenige Menschen ist der Besitz eines Porsches auch ein Statussymbol.
Name: Andreas Mettler E-Mail: presse@mettlerweb.de
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