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Dachdeckerarbeiten - Außenwandbekleidungen Wandbekleidung aus Holzschindeln
Wandbekleidungen aus Holzschindeln Für Wandbekleidung und Dachdeckung werden dieselben Holzschindeln verwendet. Geeignete Holzarten, ihre technischen Eigenschaften sowie gebräuchliche Schindelformen und Formate können den Fachregeln Holzschindeldeckungen entnommen werden.
Allgemeine Regeln Wandbekleidungen werden auf Lattung (Konterlattung und Traglattung) oder in Sonderfällen auf Schalung vom Dachdecker befestigt.
Wichtig ist die durchgehende Hinterlüftung der wärmegedämmten Schindelbekleidung. Für die Lüftungsquerschnitte gelten folgende Richtwerte: Be- und Entlüftungsöffnungen mindestens 150cm2/m Wandbreite, kleinste Abmessung 20 mm. Die Schindeln dürfen nicht direkt auf Dachbahnen oder Folien verlegt werden, dadurch würde eine Hinterlüftung verhindert. Die Wandbekleidungen werden normalerweise zweilagig ausgeführt, bei sehr starker Witterungsbeanspruchung ist eine dreilagige Bekleidung empfehlenswert. Der höchstzulässige Reihenabstand kann den Fachregeln entnommen werden, der Schindelgrundbedarf = Deckfläche [m2]: Reihenabstand [m].
Befestigung: Holzschindeln werden mit zwei korrosionsgeschützten Flachkopfnägeln befestigt. Die Schindeln werden mit Bewegungsfugen von 1-5 mm Breite angeordnet. (Geringe Holzfeuchte beim Einbau - große Bewegungsfuge notwendig.) Die Nägel sollten von der darüberliegenden Schindelreihe um mindestens 3 cm überdeckt werden.
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An- und Abschlüsse: Werden für An- und Abschlüsse Metalle verwendet, muss ihre Verträglichkeit mit der verwendeten Holzart geprüft werden.
Sockelausbildung: Die unterste Schindelreihe muss einen ausreichenden Abstand (ca. 30 cm) zum Boden haben, um vor Spritzwasser oder direktem Erdkontakt geschützt zu sein. Die darunterliegende Wand kann durch ein Tropfblech oder eine Rinne vor Tropfwasser geschützt werden. Die unterste Schindelreihe sollte die Fußlatte um mindestens 5 cm überdecken.
Gebäudeecken: Die Schindeln an Ecken werden wechselseitig gestoßen. Bei zweilagiger Deckung und starker Witterungsbeanspruchung können Metallnocken vom Dachdeckermeister hinterlegt werden. Der Wandabschluss an einer Gebäudeecke wird mit Holzschindeln oder Blechprofilen abgedeckt.
Fenster- und Türabschlüsse: Sie können auf verschiedene Art ausgeführt werden. Dabei darf die Hinterlüftung der Wandbekleidung nicht beeinträchtigt sein, an jeder Stelle muss ein schneller Wasserabfluss möglich sein, um Schäden durch „Wassernester" zu verhindern.
Giebelabschluss: Um einen schrägen Abschluss am Giebel zu erzielen, wird die Schindel entsprechend gesägt, oder man verwendet geschwenkte Schindelreihen. Es muss eine ausreichende Entlüftungsöffnung am Ortgang vorhanden sein.
Wärmegedämmte Wandbekleidungen aus Holzschindeln müssen ausreichend hinterlüftet werden. Sie werden normalerweise zweilagig mit Bewegungsfugen ausgeführt. Die Holzschindeln werden mit zwei Edelstahlstiften befestigt.
Name: Chris Kiefer E-Mail: immax159(at)yahoo.de
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