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Die Inflation wurde bezeichnet, als die Zeit zwischen den Währungsreformen. Inflation heißt lat. sich aufblasen, anschwellen, aufblähen. Die Basis der Inflationsüberlegungen ist die Quantitätsgleichung: Y*P=M*U Dabei ist M: Geldmenge U: Umlaufgeschwindigkeit des Geldes P: Preisniveau Y: Reale Produktion An dieser Gleichung kann man erkennen, dass das Preisniveau immer dann steigt, wenn die Geldmenge zunimmt oder/und die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes zunimmt. Empirische Untersuchungen zeigen, dass die Umlaufgeschwindigkeit langfristig allerdings annähernd konstant bleibt und das Handelsvolumen sinkt. Hierbei wird der Warenstrom und der Geldstrom ins Gleichgewicht gesetzt. Ware gegen Geld. Was bei einem einfachen Zug um Zuggeschäft noch funktioniert, wirft bei den hochkomplexen Wirtschaftstransaktionen einer Volkswirtschaft viele unbeantwortete Fragen auf. Denn die Produktion von Verbrauchsgütern wie Energie, Lebensmittel lässt die Güter verschwinden, das dafür in Umlauf gebrachte Geld nicht. Auch die Bewertung der Vermögensgegenstände hat großen Einfluss auf die Verschuldungsfähigeit und damit auf die Höhe der Geldmenge. Die Geldmenge ist nach der Monetarismus Theorie von Karl Brunner und Milton Friedman aus begründet in den 70 er Jahren des 20 Jahrhunderts die entscheidende Größe für das Preisniveau. Dies kann empirisch durch die letzten 100 Jahre der veröffentlichten Geldmenge M 3 des US $ und den daraus folgenden Inflationsschüben gezeigt werden. Das Papiergeldsystem oder Giralgeld ist eine sehr bequeme Sache. Im Gegensatz zu anderen Tauschobjekten, die als Geld fungierten wie Goldbeteiligungen und Silber ist das Geld leicht und kann auf Konten mühelos bewegt werden. Der Nachteil ist, dass sein Wert nur vom Vertrauen in die Kaufkraft des an sich wertlosen Papierscheins besteht. Dieses Vertrauen ist im Laufe der Geschichte immer wieder gebrochen worden. Da die Verlockungen derjenigen die den Einfluss auf die Geldmenge haben zu groß sind, als das einer übermäßigen Ausweitung widerstanden werden könnte. So ist es immer wieder zum Zusammenbruch des „Geldscheins" oder Schein-Geldes gekommen. Dies hat immer wieder zu einer Enteignung der Sparer geführt. Deswegen ist der Sparer Schutz auch immer in aller Munde derjenigen, die am stärksten daran arbeiten, diese Ersparnisse zu zerstören. Echten Inflationsschutz gibt es nicht durch Geldscheine, sondern nur durch wertbeständiges unvergängliches. So wie z.B. Goldmuenzen, Silbermünzen. Diese hatten in der Geschichte auch immer eine Währungsfunktion.
Autor: Ulrich Lindemann info (ät) invest-1x1.de
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