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Landwirtschaft (3)

In den Wirtschaftswissenschaften wird die Landwirtschaft als Primärsektor (auch: Urproduktion) bezeichnet.

Handwerk (34)

Das Handwerk hat mitunter goldenen Boden

Industrie (20)

Hier erfolgt die gewerbliche Verarbeitung von Materialien, deren ursprüngliche Form zur Bedarfsdeckung ungeeignet ist, zu Produktions- oder Konsumgütern.

Handel (83)

Unter Handel versteht man das kommerzielle Anbieten von Waren gegen Zahlungsmittel Geld oder andere Waren (Tauschhandel).

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Dienstleistung bezeichnet in der volkswirtschaftlichen Abgrenzung eine Leistung, die nicht der Produktion eines materiellen Gutes dient.

Internet/eCommerce (72)

Das Internet ist das Netz der Netze. Heute kann sich kaum noch jemand daran erinnern, wie man ohne Internet im Großstadtdschungel überleben konnte.

Vorbilder (11)

coole und innovative Geschäftsmodelle von echten UnternehmerInnen

Unternehmer aus der Historie (4)

Manchmal lohnt es auch in die Vergangenheit zu sehen. Denn die Historie ist wie eine Datenbank der gesammelten Erfahrungen.

Grüner Unternehmer (11)

In Zeiten sich verknappender Rohstoffe sind grüne Unternehmer plötzlich an der Spitze des Fortschrittes
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Ein Interview über Existensgründung und mein Unternehmen (www.my-travel-lounge.de)

Erzählen Sie uns etwas über Ihre Motivation als 23-jährige Existenzgründerin:

In meinem früheren Beruf in der Immobilienbranche waren Teamarbeit zwingend und die Umsetzung individueller Vorstellungen schwierig bis unmöglich. Mein hauptsächliches Motiv für den Schritt in die Selbstständigkeit war der Wunsch nach Eigenverantwortlichkeit. Ich möchte die Erfolge - und auch die Misserfolge - meiner Arbeit selbst ernten oder auch ausbaden. Ich bin davon überzeugt, dass ich die (scheinbare) Sicherheit einer betrieblichen Hierarchie nicht brauche. Aus diesem Grund habe ich im Oktober diesen Jahres mein Unternehmen „Travel Lounge“ (www.my-travel-lounge.de) eröffnet. Das junge Unternehmen besteht aus einem Reisebüro und einem integrierten „Coffee Shop“. Die Grundlage meiner Geschäftsidee ist, dass Menschen unterschiedlicher Alters- und Gesellschaftsschichten gerne eine gute Tasse Kaffee genießen. Dabei können Sie bei uns in einem der zahlreichen Reiseführer und Prospekte schmökern. Immer häufiger entschließen sich unsere Gäste dann spontan zu einem neuen Ziel für den nächsten Urlaub. Niemand ist verpflichtet, eine Reise anzufragen bzw. zu buchen. Unser Ziel ist es, das sich möglichst viele unserer Kaffeekunden mit dem Thema „Reisen und Kulturen in anderen Ländern “ beschäftigen. Für fachkundige Auskunft und Beratung stehen meine Mitarbeiterinnen und ich dann gern zur Verfügung. Selbstverständlich sind wir auch „nur“ ein Reisebüro. Darüber hinaus ist unsere „Travel Lounge“ bereits wenige Wochen nach der Eröffnung ein Anziehungspunkt für andere Veranstaltungen geworden, zum Beispiel Literarische Lesungen, Vernissagen bzw. Ausstellungen. Besonderes Highlight war im November 2006 unsere Verkostung außergewöhnlicher Schokoladen und Weine.

Was hat Sie veranlasst, Bad Feilnbach als Standort zu wählen?

Bad Feilnbach ist ein beliebter Kurort im Voralpenland und trotzdem ein weißer Fleck auf der Karte der Reisebranche. Daher nutzen Kurgäste und Einheimische zunehmend unser Angebot. Durch serviceorientiertes Verhalten konnten wir inzwischen einige ortsansässige Firmen als Neukunden gewinnen. Auch dieses Vertrauen bestätigt mich nachhaltig in der Entscheidung, ein eigenes Unternehmen zu eröffnen. Durch die Existenzgründung konnte ich mir zusätzlich einen weiteren Wunsch erfüllen: Nach Erwerb des ADA Scheins (Schein der Ausbilder für Ausbildung) darf ich zwei junge Menschen zu Reiseverkehrskaufleuten ausbilden. Eine meiner Mitarbeiterinnen beispielsweise ist allein erziehend und kann ihren ursprünglich erlernten Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben. Mit ihrer neuen Ausbildung erwirbt sie sich die Möglichkeit, in einer sehr interessanten Branche „Fuß zu fassen“ und eventuell meinen Schritt in die Selbständigkeit ebenfalls zu gehen.

Frau Sakelsek, welche Möglichkeiten einer Förderung gibt es bzw. welche Stellen sollten aufgesucht werden, wenn ernsthaft über eine Existenzgründung nachgedacht wird?

Die IHK für München und Oberbayern hat mir sehr viel aussagekräftiges Informationsmaterial zur Verfügung gestellt. Sehr hilfreich waren auch die Gespräche im Münchener Existenzgründerbüro. Hier kamen zum ersten Mal die „Für und Wider“ einer Firmengründung zur Sprache. Ich erfuhr, wie wichtig als Voraussetzung für einen Erfolg ein ausführliches, durchdachtes Geschäftsgründungskonzept ist. Eine gesicherte Finanzierung ist neben einem stimmigen Konzept und der persönlichen Motivation ein wesentlicher Grundpfeiler des Erfolges. Auch wenn Eigenkapital vorhanden ist, sollte man ein erstes Gespräch mit der Hausbank führen. Hier erhielt ich ebenfalls sehr viele Anregungen und Hinweise auf mögliche Hindernisse, die es entweder zu überwinden oder zu umgehen gilt. Weitere Informationen bezüglich von Fördermöglichkeiten für Kleinunternehmen, die neue Arbeitsplätze schaffen, finden Sie auch unter: http://www.stmas.bayern.de/arbeit/bildung/fitforwork06.htm  

Wo wollen Sie in fünf Jahren stehen?

Auch wenn ich mich erst dieses Jahr mit dem Konzept „Travel Lounge“ selbstständig gemacht habe, visioniere ich bereits unsere Zukunft: die Eröffnung einer Filiale (lacht) Ich hoffe, in fünf Jahren mit meinem Konzept so erfolgreich gewesen zu sein, das viele Menschen immer wieder gerne zu uns reinschau´n. Die gute Zusammenarbeit mit örtlichen Firmen, gutes Marketing und außergewöhnliche Werbung, sowie solide betriebswirtschaftliche Kenntnisse bilden eine ordentliche Basis für die erste Selbstständigkeit. Ich persönlich empfinde die eigene Existenzgründung als Herausforderung, der ich mich sehr gerne stelle.


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